Oder 5 Gründe, wieso du unbedingt ein Elternseminar besuchen solltest.

Lange habe ich mich gesträubt, einen Elternbildungskurs zu besuchen. Irgendwie hat es bei mir ein „ich schaff es alleine nicht, ich versage“-Gefühl ausgelöst. Kennst du das auch? Und hast du die Gedanken auch, wenn dir jemand erzählt, er hätte ein solches Seminar besucht? Nein, oder? Zu uns selbst sind wir oft viel strenger.
Und so kam die Anfrage von Margrith Lenz vom Verein MUBE (www.berufeltern.ch) gerade richtig und ich erlebte mein erstes Elternbildungsseminar mit dem entspannten Titel: Die Beziehungs- und Erziehungsoase. Alles was ich darüber wusste war diese Beschreibung:
„In diesem Seminar entdecken und fördern Sie Ihre inneren Ressourcen und begegnen der Herzintelligenz. Sie lernen alltagstaugliche Übungen für einen gelasseneren Beziehungs- und Erziehungsalltag kennen. Sie vernetzen sich, tauschen aus und stärken die eigenen persönlichen Kompetenzen für den Lebensalltag.“
Vorab, ich mag das nicht. Das Ankommen in eine Gruppe in der ich niemanden kenne. Und dann auch noch für ein sehr persönliches Thema; die Beziehung zu meinen Kindern und mir selbst. Die Atmosphäre war aber, gegen mein Erwarten, nicht angespannt, sondern von Anfang an sehr herzlich und offen. Die Motivation, einen Elternbildungskurs zu besuchen sind völlig unterschiedlich und doch haben alle etwas gemein. Ich wage zu behaupten, dass wir uns alle einen Alltag wünschen, in dem jedes Familienmitglied geachtet und wertgeschätzt wird. Selbstliebe und Achtsamkeit waren somit die Schlagworte für den ganzen Tag.
Erfahren Sie mehr über Ihre Widerstandskraft und machen Sie den Tag zu Ihrem persönlichen Seelenwellnesstag.“

Die beiden Kursleiterinnen Margrith Lenz und Bernadette Ledergeber haben uns mit viel Fachwissen, Feingefühl und Verständnis durch diesen Tag begleitet und es ergaben sich unglaublich spannende, neue Einblicke. Einblicke in unser eigenes Seelenleben und Einblicke in den Familienalltag anderer Familien. Neben den Theorieteilen blieb Zeit für spielerische Übungen mit Eigenerfahrung und ganz wichtig; Zeit für persönlichen Austausch mit den anderen Teilnehmerin/innen und den Seminarleiterinnen (diese stelle ich dir unten übrigens noch etwas genauer vor).

Ich erlebte einen Tag mit viel Lachen und bin mit einer stärkeren Selbstwahrnehmung, neuem Input und dem Satz im Kopf „das Ziel ist nicht, alles zu verändern, sondern zu wachsen“ nach Hause gekommen.
Einen Elternkurs zu besuchen bedeutet nicht, schlechte Eltern zu sein, sondern genau das Gegenteil. Du machst dir Gedanken über die Beziehung zu deinem/deinen Kind/ern. Das eigene Verhalten zu reflektieren ist der erste Schritt zu einer stärkeren und tieferen Beziehung innerhalb der Familie.

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5 Gründe wieso du dich gleich für einen Elternbildungskurs anmelden solltest:

  1.  Du hast das Gefühl, alle anderen kriegen das mit dem Elternsein besser hin, und rudern nicht den ganzen Tag, um das (Familien)-boot über Wasser zu halten? Entspann dich und besuch einen Elternbildungskurs. Du wirst sehen, zumindest alle Anwesenden schwimmen im gleichen See. Schon allein dafür lohnt sich ein Besuch.
  2. Du möchtest von deinen Hürden im Familienalltag erzählen ohne ein „das ist doch nicht so schlimm“ oder „das ist doch überall so“ zu hören? Einfach ganz wertfrei deine Gedanken einbringen und fundierte Meinung einer Fachperson und anderen Eltern hören?
  3. Dein Partner/deine Partnerin ist der Meinung, nur eure Kinder legen ein nicht akzeptables Verhalten an den Tag? Beweis ihm das Gegenteil! Meldet euch als Paar an (oft gibt es auch Paarrabatte) und geht gemeinsam gestärkt zurück in die Familie.
  4. Du möchtest einen Anstoss erhalten, wie du deine Tage entspannter erleben und wie du reagieren kannst wenn du merkst dass es bald eskaliert? Lerne, wie du deine Selbstliebe stärken kannst! „Deinem Kind kannst du nur Brot geben, wenn du selber welches hast“, so verhält es sich auch mit der Liebe. Pflege deine Selbstliebe, denn nur wenn du dich selbst liebst, kannst du dies auch an dein Kind weitergeben.

Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmern vom Samstag spricht für sich:

„Die 7 Stunden sind so schnell vergangen. Es war für mich eine Oase und ich gehe mit Stärkung und neuen Ideen in den Familienalltag.“

„Von Herzen DANKE!“

„Es war sehr bereichernd.“

„Gute Abwechslung zwischen Theorie und Praxis.“

Die Kurse vom Verein MUBE (www.berufeltern.ch) kann ich dir sehr ans Herz legen, denn Kursleiterinnen mit Fingerspitzengefühl und Einfühlvermögen sind Gold wert. Alle aktuellen Kurse vom Verein MUBE findest du in diesem Link:

Die Themen sind breit gefächert, damit sich jeder, ganz nach der aktuellen (Familien)-Situation, das entsprechende Angebot aussuchen kann. Nur um einige Beispiele zu nennen:

  • Als Patchworkfamilie unterwegs
  • Gelassenheit in der Erziehung und im Familienalltag
  • Geschwister haben sich zum Streiten gern

 

Margrith Lenz

Margrith Lenz ist selbständige Mental- und Entspannungstrainerin und Eltern- und Erwachsenenbildnerin mit jahrelanger Erfahrung in der Gesundheits-, Lebens-, Einzel- und Paarberatung. Sie ist Mutter von drei erwachsenen Kindern und geniesst ihre Rolle als Grossmutter von 6 Enkeln.

www.iflg.ch

Die Aufgabe Mutter und Eltern sein“ ist für mich nach all meinen vielseitigen Berufs- und Lebenserfahrungen der herausfordernste, wichtigste und bereicherndste Beruf.

Bernadette Ledergerber

Bernadette Ledergerber ist ausgebildete Sozialarbeiterin und Kindergärtnerin mit jahrelanger Erfahrung in der Schulsozialarbeit. Sie leitet die Werkstatt für Spiel und Entwicklung und ist Mutter von zwei Kindern.

www.spielstar.ch

Zwischen Lachen und Spielen werden die Seelen gesund.