Mit der Babyzeichensprache kannst du Frustrationen bereits im Babyalter reduzieren und dein Kind noch besser kennenlernen!

Wir verwenden die Babyzeichensprache bereits bei unserem zweiten Kind und ich kann diese Erfahrung von Herzen allen Eltern empfehlen. Es ist kein neuartiger Trend, oft verwenden wir im Alltag automatisch Zeichen und unterstreichen damit unsere Aussage. Bestimmt legst du den Zeigefinger auf den Mund und macht dazu „pssst“, wenn du Ruhe signalisieren möchtest? Voilà. Nun zeigst du mit den Babyzeichen deinem Kind ein Instrument, mit dem es mit dir kommunizieren kann, auch wenn es noch nicht oder erst wenig spricht. Ein Gewinn für beide Seiten, versprochen!

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„du musst nicht auf die ersten Worte warten um noch besser mit deinem Kind zu kommunizieren“

Wartest du, wie alle Eltern, sehnsüchtig auf das erste Wort deines Kindes? Kannst du es kaum erwarten, bis dein Kind endlich mit dir spricht und dir so sagen kann, was es beschäftigt und was es gerade braucht? Glaub mir, dieser Moment kann früher kommen als gedacht!

Hä? Das kann man doch nicht beschleunigen, denkst du, gell…. Das ist ja auch so; was du aber machen kannst, ist, deinem Kind helfen, sich bereits vor den ersten Worten besser auszudrücken und seine Gedanken mitzuteilen.  (Das Kommunizieren fängt ja nicht erst mit der Sprache an, kommuniziert wird ja bereits ab der Geburt, ich finde, das geht oft vergessen).

Wie die ominöse Babyzeichensprache bei uns eingesetzt wird, erzähl ich dir hier!

„Es ist unglaublich bereichernd zu sehen, wieviel die Kleinsten bereits sehen und wahrnehmen.“

Bereits als mein erster Sohn ein Baby war, habe ich von der Babyzeichensprache erfahren… Ich hab mir dazu dieses Buch gekauft und einfach mal damit angefangen. Als er etwa 6 Monate alt war, habe ich ihm beim Stillen das Zeichen für Milch gezeigt (Faust mit Daumen nach oben und die Finger öffnen und schliessen als würde man melken). Ich muss sagen, man kommt sich dabei am Anfang ja schon ein bisschen doof vor, vor allem wenn so gar keine Reaktion des Gegenübers kommt. Aber was solls, ich hab weitergemacht und siehe da, schon bald ahmte er mich nach (bzw. versuchte er es, seine Versuche waren doch noch etwas holzig). Dadurch motiviert, haben wir schnell angefangen, weitere Zeichen einzuführen und dabei immer darauf geachtet, was ihn gerade beschäftigt. Es kristallisierte sich bald heraus, dass sich mein Sohn sehr für grosse Fahrzeige interessiert ;-). Bagger, Helikopter, Traktor usw. Wir hatten Tage, da haben wir gleich mehrere neue Zeichen gelernt und ich kam bei dem Wissensdurst fast nicht mehr nach, die gewünschten Zeichen im Buch nachzuschlagen. Auch in unserem Umfeld stiessen wir auf reges Interesse, wenn uns unser kleiner Zwerg wilde Gesten zeigte und wir ihn tatsächlich verstanden.

Es war eine herrliche Zeit und diese Erinnerungen sind mir besonders geblieben:

  • Mein Sohn bleibt vor einem riesigen Gebüsch stehen und gestikuliert ganz wild das Zeichen für Schnecke. Ich schau und denke, hä, ich sehe absolut nirgends eine Schnecke. Aber da er nicht aufgibt, suche ich weiter und siehe da, da hat sich eine Minikleine-Schnecke mitten im Gebüsch versteckt. Es war so wunderschön zu sehen, welche Details er bereits entdeckt. Und es passierte so oft, dass er gestikulierend da stand und wartete bis wir endlich auch entdeckten was er gesehen hat. Das war nicht immer ganz so einfach, da kleine Kinder ja nur das „sehen“, was sie kennen, bzw. das Gesehene dem zuordnen was sie kennen. Wenn er dann z.B. das Zeichen für Blume gemacht hat, weit und breit aber keine Blume zu sehen war, mussten wir rätseln, was für ihn denn wie eine Blume aussieht. Spannend, was da in so einem kleinen Hirn alles vorgeht.
  • Auch als er bereits Milch sagen konnte, gab es Momente, in denen er wieder auf das Zeichen zurückgriff, weil es ihm schwer fiel zu sprechen. Das war, wenn er extrem müde war oder er wegen etwas ganz stark weinen musste. So konnte er mir mit einem kleinen Zeichen zeigen, was er gerade brauchte.
  • Beim Anschauen eines Bilderbuches war ein kleiner Holzbrunnen abgebildet. Er war noch so klein und hat auf den Brunnen gezeigt und das Zeichen für Schildkröte gemacht. Wie wunderschön, dass ich einfach sagen konnte; „ah, du denkst es ist eine Schildkröte und ja, es sieht wirklich ein bisschen so aus, aber es ist ein Brunnen, schau, da können die Kühe trinken wenn sie durstig sind“.

 

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Es ist unglaublich bereichernd zu sehen, wie viel die Kleinsten bereits sehen und wahrnehmen. Unser Zweitgeborener ist nun 7 Monate alt und auch ihm zeige ich bereits einige wenige Zeichen und vielleicht bilde ich es mir ein, aber manchmal erkenne ich bereits das Milchzeichen. Was ich besonders toll finde, der Grosse macht schon fleissig mit und fragt  ständig wie denn nun das Zeichen für dies und das ist. Leider hat er die meisten Zeichen von früher vergessen, aber ich bin sicher, dass er sie ganz schnell wieder beherrscht und er und sein kleiner Bruder ganz stark davon profitieren können, dass sie so früh miteinander „sprechen“ können.

Brauchst du noch weitere Pro’s?

  • Missverständnisse und Frustrationsanfälle können durch die Babyzeichen reduziert werden
  • Die zusätzliche Visualisierung eines Wortes durch ein gleichzeitiges Zeichen unterstützt dein Kind dabei, ein Wort besser zu verstehen und es hilft ihm, sich ein neues Wort besser merken zu können
  • Durch die Kombination von visuellen, akustischen und motorischen Lernkanälen, wird die Synapsenbildung (Verbindungen im Gehirn) im Gehirn deines Kindes optimal unterstützt
  • Der Einblick in die Gedankenwelt deines Kindes belebt und bereichert den Familienalltag
Quelle: www.babyzeichensprache.com

und einen besonders schönen Satz fand ich auf der offiziellen Babyzeichensprache-Webseite:

„Zwergensprache öffnet Ihnen ein Fenster in die Gedankenwelt Ihres Kindes.“

www.babyzeichensprache.com

 

Mit einem passenden Kurs ist der Babyzeichenstart noch einfacher und du lernst dabei viele gleichgesinnte Eltern (und Babys) kennen. In der Ostschweiz heisst die äusserst beliebte Kursleiterin Karin Patton. Ihre Kurse in St.Gallen, Sulgen und Wil sind meist schnell ausgebucht, „de schneller isch de gschwinder“!

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Karin leitet Kurse für Babys ab 6 Monaten und solche für Kinder ab 13 Monaten. Was ihr dabei erlebt, hat sie für euch kurz und knapp zusammengefasst:

„Zusammen mit Mami, Papi oder einer anderen Bezugsperson lernen wir viele Kinderlieder, Fingerverse und Kniereiter. Wir singen, tanzen,spielen und haben Spass. Im Kurs 2 gehören auch Bücher und erstes Basteln zum Programm. Dabei lernen wir spielerisch viele Babyzeichen und ich zeige Euch Wege auf, wie die zweiseitige Kommunikation schon mit ganz kleinen Babys und Kleinkindern unterstützt werden kann. Zum Kurs gehören zudem freies Spiel, Austausch und zusammen Znüni essen. „

Die aktuellen Angebote von Karin findest du hier.

 

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